…weckt Sehnsucht nach exotischen Landschaften, Tempeln, Reisterrassen und Spiritualität. Eine Insel der Kontraste: überaus liebenswerte Einheimische, Dschungel, Klippen, Meditation…. aber auch Massentourismus……

Anreise:

Unsere Reise begann in Frankfurt mit einem angenehmen C/Class Flug nach Singapur, gefolgt von einem Weiterflug mit der Singapore Airlines nach Denpasar.

Auch wenn wir mitten in der Nacht ankamen, stand bereits ein Fahrer des Hotels mit einem grossen Schild – Sandra – bereit, der uns zuverlässig und sicher durch die Nacht an unser erstes Ziel Ubud brachte. Was für ein schöner Start in eine besondere Reise.

Unterkunft:

  • Gegend Ubud: Rumah Kayu Resort
  • Gegend Ubud: Traumhotel Bambootel, ein Traum aus Bambus mit atemberaubenden Blick auf die Reisterrassen und Dschungel.
  • Sanur: die Gegend ist sehr touristisch – gut für einen kurzen Zwischenstopp, aber für uns kein Ort der Wiederkehr, daher keine Hotelempfehlung.
  • Uluwatu: das Stilvolle Biu Biu Resort, ein Designhotel am Kliff mit Blick aufs Meer.

Kulinarik:

In allen Hotels wurde auf liebevolle Details geachtet: Essen mit Blüten dekoriert, frische Früchte, kreative Bowls.

♥️ Bambootel: hier gibt es nicht nur fantastisches Essen, sondern Cocktails, die ihresgleichen suchen – kunstvoll präsentiert, teilweise mit Lichtinszenierung, außergewöhnlich lecker! Ein Fest für die Sinne!

♥️ Fishermen’s Club mit fangfrischem Fisch und Austern.

♥️ Seja Restaurant & Bar, indonesische Küche.

Erlebnisse:

Bali lässt sich wunderbar einfach mit einem Fahrer erkunden – unkompliziert, freundlich, zuverlässig ! Meine Empfehlung ist die APP GRAB, so lässt sich unkompliziert eine Fahrt zum Festpreis buchen.

Highlights:

  • Tegalalang Reisterrassen, Traumhafte Landschaft, Spazieren durch Reisfelder und einen berühmten Fotostopp einlegen z.B. auf der Balischaukel mit einem langen Kleid oder einem Nestfoto…..mit einem Augenzwinkern schön kitschig.
  • im Monkey Forest Affen hautnah erleben.
  • Kaffee gefällig? Wie wäre es mit einem Ausflug zur Kaffeeplantage, wo der berühmte Luwak Kaffee hergestellt wird. Das Besondere daran ist, die Schleichkatze frisst die Kaffeebohnen, fermentiert sie und scheidet sie wieder aus. Er wird dann weiter verarbeitet. Es ist der teuerste Kaffee der Welt. Eine spannende, aber auch nachdenkliche Erfahrung.
  • Pura Tirta Epul, hier nehmen Einheimische wie Besucher an einer rituellen Reinigungszeremonie teil. Vor Ort erhält man ein grünes Tuch, das man umbindet, bevor man in das heilige Wasser steigt .. sehr eindrucksvoll.
  • Tegenungan Wasserfall, ein steiler Weg führt hinab, wer mag kann dort auch baden. Bei unserem Besuch hatten wir ein besonderes Erlebnis, ein Gewitter mit Starkregen überraschte uns…. der Weg über einen Flusslauf war überschwemmt, nur mit Hilfe der Einheimischen konnten wir zurückkehren.

Mein persönlicher Eindruck:

Bali ist ein Ort voller Herzlichkeit. Die Menschen lächeln, helfen, bieten Service auf höchsten Niveau – ehrlich und mit Freude. Es macht mich nachdenklich, wie vieles davon in unserem Alltag verloren gegangen ist …… jeder von uns trägt die Kraft in sich, das Leben anderer ein Stück heller zu machen…ein Lächeln, eine helfende Hand, ein offenes Ohr……

Kritik und Realität:

Bali ist schön, aber nicht makellos. Der Verkehr ist chaotisch, Straßen sind schmal, haben unzählige Schlaglöcher und dichtes Gedränge machen jede Fahrt zu einem Abenteuer. Geduld ist hier Lebensart.

Was mich bewegt hat, war das Müllproblem. Abseits der Resorts sieht man Plastik überall auch in der Natur. Trotz einiger Umweltinitiativen bleibt das ein großes Thema und stimmt mich traurig. Es ist dringlichst Zeit, dass wir ALLE Verantwortung übernehmen – für Bali, für unsere Meere, für unsere Erde.

Wer Traumstrände sucht wie etwa in Thailand oder den Malediven wird sie auf Bali nicht finden, vielleicht auf einer der vielen indonesischen Inseln, wie die Gilli’s,